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Wartungs und Pflegehinweise !

Duschabtrennungen

Pflege und Reinigung

Profile, Beschläge und Scheiben dürfen nur mit milden, haushaltsüblichen Pflegemitteln (keine Mikrofasertücher) gesäubert werden. Auf keinen Fall Putz- oder Scheuermittel, Alkohol, Nitroverdünnungen etc. verwenden.

Auch die mechanischen Teile der Duschkabine benötigen Pflege, um ihre reibungslose Funktion über viele Jahre zu erhalten. Dazu empfiehlt es sich, einmal jährlich Metallbeschläge zu kontrollieren. Entscheidend hierfür sind die regelmäßige Reinigung und Wartung. Je älter die Ablagerungen auf den Materialoberflächen, desto schwerer sind diese zu entfernen.

Folgende Punkte sind zu beachten:

⁃ Direkt nach dem Duschen sind die Oberflächen zu säubern und zu trocknen.
⁃ Weiche, nicht scheuernde Lappen sind zu verwenden.
⁃ Achtung: Mikrofasertücher können die Oberfläche beschädigen.
⁃ Haushaltsübliche, nicht Scheuerende und nicht filmbildende Reinigungsmittel oder Glasreiniger sind einzusetzen.
⁃ Es ist immer die Gebrauchsanweisung der jeweiligen Reinigungsmittel zu beachten.

Ganzglas-Schiebetüren

Bei sachgerechter Bedienung der Anlage und normaler Freqentierung (20 Betätigungen pro Tag) ist ein wartungsfreier Betrieb über einen Nutzungszeitraum von min. 5 Jahren gegeben. Eine sachgerechte Bedienung der Anlage bedeutet, dass die Tür während der Betätigung von Hand geführt wird.

Bei höherer Frequentierung empfehlen wir einen jährliche Wartung durch den Kunden zu veranlassen.

Gemäß Auslegung des deutschen Instituts für Bautechnik bezüglich Anwendung von Einscheibensicherheitsgläsern im konstrukiven Bereich (Ganzglastüranlagen) wurde die im Angebot beschriebene Ganzglastüranlage aus Einscheibensicherheitsglas ESG-H mit Heifllagerungstest kalkuliert. Mit der Durchführung des Heifllagerungstestes wird die Gefahr eines Spontanbruchs, der bei Einscheibensicherheitsgläsern prinzipiell auftreten kann stark reduziert. Das Produkt entspricht somit allen zur Zeit gültigen Regelwerken.

Pflegehinweis!

FlexoTop Oberflächen sind glatt, homogen und stabil und sind dadurch gegen alle im Haushalt üblichen Säuren und Laugen resistent.
Zur Entfernung von Vermutzungen empfehlen wir den Gebrauch eines weichen, nicht kratzenden Schwamms bzw. Tuchs und einen FlexoTec Reiniger. Diese aus dem Pflegeprogramm bewährten Reinigungsmittel wirken nicht nur aktiv gegen allgemeine Verschmutzungen, Kalk und Wasserränder - auch bei besonders kalkhaltigem Wasser - sondern auch gegen Fett und Seifenreste.

Achtung!

Auf die Verwendung folgender, sehr aggressiver Reinigungsmittel, die Oberflächen zerkratzen und damit den Oberflächenschutz verletzen können, sollte unbedingt verzichtet werden:

- Scheuermilch bzw. Scheuerpulver
- hochkonzentrierte Abflussreiniger
- Armaturen- und Stahlreiniger
- pulverförmige WC Reiniger

Oberflächenverletzende bzw. scheuernde Reinigungsgeräte dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.

Die Güte des Oberflächenschutzes ist auf eine langjährige Haltbarkeit ausgelegt. Sollte dennoch in Ausnahmefällen der Oberflächenschutz nach längerem Gebrauch Beschädigungen aufweisen, können diese bei Bedarf durch den AktivSchutz behoben werden.

Bei Beachtung dieser einfachen Pflege wirkt der FlexoTop Oberflächenschutz mit seinen positiven Gebrauchs- und Hygieneeigenschaften langzeitig.

Spontanbruch bei Einscheibensicherheitsglas (ESG / ESH-H):

Das Risiko von material- und herstellungsbedingten Spontanbrüchen bei ESG-Scheiben infolge Nickel-Sulfid Einschlüssen kann durch den Heat-Soak-Test (Heifllagerungstest) nach DIN EN 14179-1 verringert, jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Daher stellen Brüche aufgrund Nickel-Sulfid Einschlüssen keinen Reklamationsgrund dar, so dass wir hierauf begründete Ansprüche sowie Folgekosten vollumfänglich ablehnen.

Kenntlichmachen von Ganzglasanlagen

Bei klaren, durchsichtigen Ganzglasanlagen ohne Dekore besteht die Gefahr, in die Glasfläche einzulaufen und sich durch den Aufprall zu verletzen. In verschiedenen Regelwerken wird gefordert, dass Türen, die zu mehr als drei Vierteln ihrer Fläche aus durchsichtigem Werkstoff bestehen, in Augenhöhe so gekennzeichnet sein müssen, dass sie als Verglasungen deutlich wahrgenommen werden können (ASR A1.7 "Türen und Tore").
Eine wirksame Kenntlichmachung ist z. B. mit Klebefolien in unterschiedlichsten Dekoren möglich. Zu beachten ist dabei, dass ein Bekleben mit Folie auf der Glasoberfläche im Fall einer Zerstörung von ESG zu Schollenbildungen führen kann und diese zusammenhängenden Bruchstücke das Verletzungsrisiko erhöhen können. Die Sicherheitseigenschaften können dadurch verloren gehen. Weitere Möglichkeiten der Kenntlichmachung sind Farbbeschichtungen, Ätzungen oder Sandstrahlung auf der Glasoberfläche, die Produkteigenschaften (z. B. Mindestwert der charakteristischen Biegefestigkeit) sind nachzuweisen.
Je nach gewünschter Funktionsanforderung und dekorativer Gestaltung kann der Einsatz anderer Glasarten, z. B. Verbundsicherheitsglas (VSG) sinnvoll sein.

Wartung, Nutzung und Pflege

Wartung

Da Glanzglasanlagen häufig in öffentlichen und stark frequentierten Bereichen verbaut werden, sind die Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, entsprechend hoch. Daher ist eine regelmäßige und fachgerechte Wartung der Anlagen unabdingbar durchzuführen, um die Gebrauchstauglichkeit, die Funktionen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Bei der Wartung der Anlagen sind der Sitz und die Gängigkeit der Beschläge, die Falzluftmaße, eine ausreichende Bodenluft sowie die Justierung der Tür regelmäßig zu kontrollieren. Beschädigte Glaselemente (Abplatzung und/oder Ausmuschelungen) müssen unverzüglich ausgetauscht werden, da diese Beschädigungen zur Reduzierung der Festigkeit führen und dies den Bruch der Scheibe verursachen kann.

Die Wartung der Anlagen sollte immer durch einen Fachbetrieb in regelmäßigen Intervallen, z. B. jährlich, durchgeführt werden.
Die Verkehrssicherheit kann durch die fachgerechte Wartung über den gesamten Nutzungszeitraum gewährleistet werden.
Folgende Maßnahmen sind bei der Wartung von Ganzglaselementen durchzuführen.

  • Sitz und ggf. Gängigkeit der Beschläge überprüfen,
  • Befestigungen am Baukörper und das Drehmoment der Schrauben überprüfen,
  • Funktion und Gängigkeit der Anlage überprüfen,
  • Justierung der Tür überprüfen,
  • Laufflächen der Laufschienen von eventuell vorhandenen Spänen und Schmutz reinigen,
  • Verformungen von Führungsschienen beheben,
  • Glaseinstand überprüfen,
  • Funktionen der Schlösser und Verriegelungen überprüfen,
  • Glastüren und Glaselemente, die Beschädigungen wie Kantenverletzungen, muschelförmige Ausbrüche oder tiefe Kratzer aufweisen, austauschen
  • Kontakt zwischen Glas und harten Werkstoffen verhindern,
  • Bei Verkehrssicherheit gefährdenden Beschädigungen den gefährdeten Ort sichern und absperren. Folgende Punkte sind bei der Übergabe von Ganzglaselementen zu beachten:
  • Bedienung und Reinigung von Schiebewänden haben nur durch eingewiesene Personen zu erfolgen. Bei der Übergabe oder der Wartung sollten solche Einweisungen stattfinden.
  • Eine Bedienungsanleitung muss vor Ort vorhanden sein.

Die aufgeführten Punkte sind beispielhaft und sind nicht als abschließend zu betrachten.

Nutzung

Ein bestimmungsgemäßer Gebrauch einer Ganzglasanlage ermöglicht eine lange Lebensdauer. Es ist daher immer empfehlenswert, bei der Errichtung von Ganzglasanlagen eine Bedienerschulung sowie einen Wartungsvertrag mit anzubieten, um Schäden frühzeitig zu erkennen und diese zu beheben.
Nutzungs-/Bedienungsanleitungen sind von den Lieferanten bereitzustellen und zu beachten.

Pflege

Um die Eigenschaften der Gläser über den gesamten Nutzungszeitraum zu erhalten, ist eine fachgerechte, auf die jeweilige Verglasung abgestimmte Reinigung in geeigneten Intervallen Voraussetzung. Siehe Kapitel 8.

 

 Merkblatt zur Glasreinigung

  • Einleitung

Glas verträgt viel – aber nicht alles!
Glas als Teil der Fassade unterliegt der natürlichen und baubedingten Verschmutzung.
Normale Verschmutzungen, in angemessenen Intervallen fachgerecht gereinigt, stellen für Glas kein Problem dar. In Abhängigkeit von Zeit, Standort, Klima und Bausituation kann es aber zu einer deutlichen chemischen und physikalischen Anlagerung von Verschmutzungen an die Glasoberfläche kommen, bei denen die fachgerechte Reinigung besonders wichtig ist. Dieses Merkblatt soll Hinweise geben zur Verhinderung und Minimierung von Verschmutzungen während der Lebensdauer und zur fachgerechten und zeitnahen Reinigung von verschiedenen Glasoberflächen.

  • Reinigungsarten
  • Während des Baufortschritts

Grundsätzlich ist jede aggressive Verschmutzung im Laufe des Baufortschritts zu vermeiden. Sollte dies dennoch vorkommen, so müssen die Verschmutzungen sofort nach dem Entstehen vom Verursacher mit nicht-aggressiven Mitteln rückstandsfrei abgewaschen werden.
Insbesondere Beton- oder Zementschlämme Putze und Mörtel sind hochalkalisch und führen zu einer Verätzung des Glases (Blindwerden), falls sie nicht sofort mit reichlich Wasser abgespült werden. Staubige und körnige Anlagerungen müssen fachgerecht, jedoch keinesfalls trocken entfernt werden. Der Auftraggeber ist aufgrund seiner Mitwirkungs- und Schutzpflichten verantwortlich, das Zusammenwirken der verschiedenen Gewerke zu regeln, insbesondere nachfolgende Gewerke über die notwendigen Schutzmaßnahmen in Kenntnis zu setzen.

Eine Minimierung von Verschmutzungen kann durch einen optimierten Bauablauf und durch separat beauftragte Schutzmaßnahmen, wie z.B. das Anbringen von Schutzfolien vor die Fenster bzw. die Fassadenflächen erreicht werden.

Die so genannte Erstreinigung hat die Aufgabe, die Bauteile nach der Fertigstellung des Bauwerks zu reinigen. Sie kann nicht dazu dienen, alle während der gesamten Zeit des Baufortschritts angefallenen Verschmutzungen zu beseitigen.

    • Während der Nutzung

Um die Eigenschaften der Gläser über den gesamten Nutzungszeitraum zu erhalten, ist eine fachgerechte, auf die jeweilige Verglasung abgestimmte Reinigung in geeigneten Intervallen Voraussetzung.



3 Reinigungsvorschriften für Glas

3.1 Allgemeines

Die folgenden Hinweise zur Reinigung treffen für alle am Bau verwandten Glaserzeugnisse zu. Bei der Reinigung von Glas ist immer mit viel, möglichst sauberem Wasser zu arbeiten, um einen Scheuereffekt durch Schmutzpartikel zu vermeiden. Als Handwerkszeuge sind zum Beispiel weiche, saubere Schwämme, Leder, Lappen oder Gummiabstreifer geeignet. Unterstützt werden kann die Reinigungswirkung durch den Einsatz weitgehend neutraler Reinigungsmittel oder handelsüblicher Haushalts-Glasreiniger. Handelt es sich bei den Verschmutzungen um Fett oder Dichtstoffrückstände, so kann für die Reinigung auf handelsübliche Lösungsmittel wie Spiritus oder Isopropanol zurückgegriffen werden. Von allen chemischen Reinigungsmitteln dürfen alkalische Laugen, Säuren und fluoridhaltige Mittel generell nicht angewendet werden.

Der Einsatz von spitzen, scharfen metallischen Gegenständen, z. B. Klingen oder Messern, kann Oberflächenschäden (Kratzer) verursachen. Ein Reinigungsmittel darf die Oberfläche nicht erkennbar angreifen. Das sogenannte „Abklingen“ mit dem Glashobel zur Reinigung ganzer Glasflächen ist nicht zulässig. Werden während der Reinigungsarbeiten durch die Reinigung verursachte Schädigungen der Glasprodukte oder Glasoberflächen bemerkt, so sind die Reinigungsarbeiten unverzüglich zu unterbrechen und die zur Vermeidung weiterer Schädigungen notwendigen Informationen einzuholen.

(Weitergehende Hinweise zur Reinigung von Fassaden finden sich in der Richtlinie „Reinigung von Metallfassaden“ (RAL-GZ 632) der GRM Gesellschaft für die Reinigung von Metallfassaden, Nürnberg und der ift-Richtlinie:1998-04, Prüfung und Beurteilung der Schlierenbildung von Dichtstoffen für Abdichtungen von Verglasungen.)

3.2 Besonders veredelte und außenbeschichtete Gläser


Die nachfolgend genannten besonders veredelten und außenbeschichteten Gläser sind hochwertige Produkte. Sie erfordern eine besondere Vorsicht und Sorgfalt bei der Reinigung. Schäden können hier stärker sichtbar sein oder die Funktion stören. Gegebenenfalls sind vor allem bei außenbeschichteten Produkten auch gesonderte Empfehlungen der einzelnen Hersteller zur Reinigung zu beachten. Die Reinigung der Glasoberfläche mit dem „Glashobel“ ist nicht zulässig.

3.2.1 Als Außenbeschichtungen (Position 1 = Wetterseite) werden einige Sonnenschutzgläser ausgeführt. Diese sind oftmals erkennbar an einer sehr hohen Reflexion auch im sichtbaren Bereich. Sonnenschutzgläser sind vielfach auch zugleich thermisch vorgespannt, vor allem bei Fassadenplatten oder Sonnenschürzen.
3.2.2 Auf der Außen- oder Innenseite von Verglasungen (Position 1 oder 4) können ferner reflexionsmindernde Schichten (Anti-Reflexschichten) angebracht sein, die naturgemäß schwierig erkennbar sind.

3.2.3 Einen Spezialfall stellen außen- oder innenliegende Wärmedämmschichten (Position 1 oder 4) dar. Bei besonderen Fensterkonstruktionen können diese Schichten ausnahmsweise nicht zum Scheibenzwischenraum des Isolierglases zeigen. Mechanische Beschädigungen dieser Schichten äußern sich meist streifenförmig als aufliegender Abrieb, auf Grund der ein wenig raueren Oberfläche.

3.2.4 Schmutzabweisende/selbstreinigende Oberflächen sind optisch kaum erkennbar. Nutzungsbedingt sind diese Schichten meist auf der der Witterung zugewandten Seite der Verglasung angeordnet. Mechanische Beschädigungen (Kratzer) bei selbstreinigenden Schichten stellen nicht nur eine visuell erkennbare Schädigung des Glases dar, sondern können auch zu einem Funktionsverlust an der geschädigten Stelle führen. Silikon- oder Fettablagerungen auf diesen Oberflächen sind ebenfalls zu vermeiden. Deshalb müssen insbesondere Gummiabstreifer silikon-, fett und fremdkörperfrei sein.

3.2.5 Einscheibensicherheitsglas / ESG wie auch teilvorgespanntes Glas / TVG ist nach gesetzlichen Vorschriften dauerhaft gekennzeichnet und kann mit den zuvor genannten Beschichtungen kombiniert sein. Als Folge der Weiterveredelung weist vorgespanntes Glas im Allgemeinen nicht die gleiche extreme Planität wie normal gekühltes Spiegelglas auf. Sein Einbau ist vielfach vorgeschrieben, um gesetzlichen oder normativen Vorgaben zu genügen. Die Oberfläche von ESG ist durch den thermischen Vorspannprozess im Vergleich zu normalem Floatglas verändert. Es wird ein Spannungsprofil erzeugt, das zu einer höheren Biegezugfestigkeit führt. Dies kann zu einer anderen Oberflächeneigenschaft führen.

Die vorgenannten veredelten und außenbeschichteten Gläser stellen hochwertige Produkte dar, die eine besondere Vorsicht und Sorgfalt bei der Reinigung erfordern.
Vier (4.) Weitere Hinweise

Die Anwendung tragbarer Poliermaschinen zur Beseitigung von Oberflächenschäden führt zu einem nennenswerten Abtrag der Glasmasse. Optische Verzerrungen, die als „Linseneffekt“ erkennbar sind, können hierdurch hervorgerufen werden. Der Einsatz von Poliermaschinen ist insbesondere bei den genannten veredelten und außenbeschichteten Gläsern nicht zulässig. Bei Einscheibensicherheitsglas (ESG) führt das „Auspolieren“ von Oberflächenschäden zu einem Festigkeitsverlust. In Folge ist die Sicherheit des Bauteils nicht mehr gegeben.

Übrigens:

Glasoberflächen können ungleichmäßig benetzbar sein, was z. B. auf Abdrücke von Aufklebern, Rollen, Fingern, Dichtstoffresten, aber auch Umwelteinflüsse, zurückzuführen ist. Dieses Phänomen zeigt sich nur, wenn die Scheibe feucht ist, also auch beim Reinigen der Scheiben.

Automatische Türantriebe

Wartung und Pflege

Wartungsarbeiten dürfen nur im spannungsfreien Zustand von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
Lassen Sie die Türantriebe mindestens 1 x jährlich prüfen und warten. Für Fluchtwege empfehlen wir eine halbjährliche Wartung.
Die Überprüfung und Abnahme muss anhand eines Prüfbuches durchgeführt werden. Das Ergebnis ist zu dokumentieren und durch den Betreiber aufzubewahren.
Ein wartungsvertrag wird dringend angeraten.
Folgende Teile müssen mindestens 1 x jährlich geprüft bzw. ausgetauscht werden:
Gestänge, Gleitstücke, Gleitschiene
Es dürfen nur Originalteile eingesetzt werden.
Schalten Sie während der Reinigung den Netzschalter (Sicherung) aus um ungewollte Fahrbewegungen zu vermeiden.
Lassen Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel in den Antrieb gelangen.
Führen Sie niemals Gegenstände in die Öffnungen am Antrieb ein.
Reinigen Sie die Abdeckungen mit einem feuchten Tuch und handelsüblichen nicht aggressiven Reinigungsmitteln. Verwenden Sie keine Scheuermittel da ansonsten die Oberflächen beschädigt werden können.

Glastürbeschläge


Schiebetüren, Pendeltüren, Anschlagtüren, Horizontal- Schiebewände

Wartung und Pflege

Der Sitz und die Gängigkeit der Beschläge sowie die Justierung der Türen müssen regelmäßig kontrolliert werden. Insbesondere von hochfrequentierten Anlagen sollen die Prüfungen durch Servicepersonal des Installationsbetriebes erfolgen.

Beschädigte Glaselemente (Abplatzungen und/oder Ausmuschelungen) müssen unverzüglich ausgetauscht werden.
Die Reinigung der Oberflächen darf nur mit geeigneten Reinigungsmitteln erfolgen.
Wir garantieren einen Wartungsfreien Betrieb für max. 3 Jahre (bei bis zu 30 Betätigungen pro Tag)
Beim Austausch von beschädigten Beschlägen dürfen nur Originalersatzteile zum Einsatz kommen.
Bei Schiebetüren sind Laufflächen und Laufrollen je nach Verschmutzungsgrad mit einem weichen Tuch zu säubern.
Sofern bodenbündige untere Führungsschienen verbaut sind so sind diese mindestens 1 x wöchentlich zu reinigen (Bei Außenanlagen entsprechend der Schmutzbelastung u.U. öfter).

Werden Bodentürschließer verbaut so hat der Betreiber bei Pendeltüren auf die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit zu achten. Defekte Türschließer (insbesondere bei Pendeltüren- Durchpendeln ohne Gegendruck) sind aufgrund eines erhöhten Verletzungsrisikos umgehend auszutauschen.
Horizontal- Schiebewände dürfen nur durch eingewiesenes Personal geöffnet und geschlossen werden. Hier ist besonders auf die vertikale Ausrichtung der Flügel beim Verschiebevorgang zu achten. Automatisierte Horizontal- Schiebewände sind mindesten 1 x jährlich durch geschultes Servicepersonal zu warten.

Quellenangabe:

Technische Richtlinien des Glaserhandwerks Nr. 6
Glaserarbeiten
Ganzglasanlagen
1. Auflage 2017

Herausgeber: Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks
Verlag: Verlagsanstalt Handwerk GmbH

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